Insektensterben

Ort: Arche in der Königstrasse in Rodheim.

Wird der Klimawandel schon zu lange verdrängt: Insektensterben.

Summt und brummt bald nichts mehr in der Natur?

Folgen für die Vogelwelt, die Fledermäuse und nicht zuletzt für uns Menschen.

Kompetent informiert unser Referent:

Frank Uwe Pfuhl, Umweltwerkstatt NABU, Wetterau

Insektensterben und seine Folgen

Das Insektensterben hat verschiedene noch nicht genau, erforschte Gründe.

Doch die Art unserer Landnutzung ist sicher eine Hauptursache, die zu einem rapiden Schwund der Individien und Arten führt; dies betrifft den Einsatz von Pestiziden, die direkt oder indirekt Insekten schädigen.

Ferner wird der Lebensraum durch intensive Landwirtschaft eingeschränkt.

Durch Insektenhotels, Blühstreifen und Lerchenfenster wird versucht, Abhilfe zu schaffen.

Der bevorstehende Zusammenbruch der Artenvielfalt,

hat mindestens so schwerwiegende Folgen wie der Klimawandel.

In diesem Zusammenhang dürfen wir nicht vergessen, dass die Insekten nicht nur die Lebensgrundlage zum überwiegenden Teil für unsere Vogelwelt,

sondern für die Bestäubung unserer Obst- und Nutzpflanzen zwingend notwendig sind.

In verschiedenen Ländern erfolgt, mangels Insekten, die Bestäubung der Blüten schon manuell.

Wenn wir nicht rechtzeitig Gegenmaßnahmen ergreifen, steuern wir, wie beim Klimawandel, einer ungewissen Zukunft entgegen.

In einem Vortrag in der "Arche" am 11. Oktober 2o19 erfahren wir mehr über diese Problematik.

Wir laden herzlich ein.

Wilfried Becker